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Der Schweizer Künstler Silvan Baer realisiert
sein 1983 grossflächige Installationen in Städten und Landschaftsräumen,
seit 1997 auch im Auftrag diverser Institutionen.
Geboren 1954, aufgewachsen in Küssnacht am Rigi, Matura 1974 in
Immensee, Zeichenlehrerdiplom 1978 in Luzern.
Seit 1983 Landart-Projekte, Theaterarbeit,
Radiojournalismus, Bilder, Solarboot-Entwicklung (www.zoomcat.ch), div. Ausstellungen,
Hausarbeit und Kinderbetreuung (50%).
Lebt in Luzern.
Land-Art:
Grossräumige Konzepte, die vorzugsweise in weiten
Landschaftsräumen wie Wüsten und Küstenebenen realisiert werden. Die
Natur wird damit zum künstlerischen Gestaltungsmaterial.
(DuMont`s
Künstler-Lexikon).
Zeichen am Ort des Geschehens
Aus meiner bisherigen Arbeit mit
Land-Art-Projekten hat sich folgende Form entwickelt: Ich wähle
Landschaften, Orte, die durch ihre Beschaffenheit, Lage oder Bebauung
eine gesellschaftlich-kulturelle oder symbolische Bedeutung haben.
Zum Beispiel: Flughafen, Autobahnkreuz, Grenze, Kanal, Brücke,
wichtiges Gebäude, Stadtpark, Staumauer, See, Gletscher, Bergspitze,
Felswand, Schlucht, Wüste u.s.w. In ein solches Umfeld hinein setze ich
dann ein Bild oder Zeichen, welches im Zusammenhang mit der gewählten
Umgebung eine kritische oder visionäre Aussage ergibt – sozusagen „Kunst
am Tatort“. Das ausserordentliche Format schafft zudem eine
Medienwirksamkeit, welche die von mir konzipierte öffentliche
Verbreitung der Aussage gewährleistet.
Silvan Baer 2002
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